Browsergames online - was man beachten sollte
Was sind Browser-Games?
Browserbasierte Spiele:
Ein Browserspiel (englisch browser based game oder kurz browser game) wird mit einem Web-Browser gespielt. Dabei läuft das Spiel auf einem Server im Internet ab und der Spieler meldet sich mittels des Web-Browsers an seinen Account an. Nachdem sich der Spieler angemeldet hat, wird er zum Spieloberfläche weitergeleitet und kann dort seine Aktionen ausführen.
Die Spiele laufen in Echtzeit ab oder sind rundenbasiert. Echtzeit bedeutet, dass das Spiel rund um die Uhr läuft, egal ob der Spieler angemeldet ist und Aktionen ausführt oder nicht. Ein rundenbasiertes Spiel hingegen läuft in Runden ab, in denen der Spieler seine Aktionen planen und starten kann. Die Auswirkungen sind dann in den nächsten Runden erkennbar. Diese Runden können in beliebige Zeiteinheiten aufgeteilt sein. So kann eine Runde beispielsweise 15 Minuten dauern, aber auch mehrere Monate. Auf diese Weise werden die Spieler von dem Druck befreit, dauernd das Spielgeschehen überwachen zu müssen, um keine Rückschläge, zum Beispiel durch Angriffe von anderen Spielern, zu erleiden.
Vater der modernen Browserspiele dürfte wohl das englischsprachige Planetarion von der Projektgruppe Sim-Tech sein, das 2000 startete und im Laufe der Zeit mehr als 175.000 Spieler in jeweils einer Runde erreichte. In Deutschland begann der Hype um Browserspiele etwas später und startete mit Galaxy-Wars, welches aber auf einen eher kleinen Kreis von Spielern beschränkt blieb. Die große Masse der Spieler erreichte erst OGame, welches nach wie vor mit etwa 300.000 Spielern (Stand 2005) das größte deutsche Browsergame ist. Richtig bekannt wurden diese Spiele unter anderem, weil sehr viele Gamer auf LAN-Partys mit ihren
Digitalkameras unglaublich gute Fotos machten und diese dann über das Internet verbreitet wurden. Mittlerweile gibt es eine fast unüberschaubare Anzahl von verschiedensten Browserspielen auf dem Markt.